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Im Prinzip scheint es egal zu sein, wie ausgereift ein Türschloss konstruiert wurde: Einbrecher überwinden es offensichtlich mühelos. Betrachtet man aber die Fakten, zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab. Zwar geht einem unbefugten Eindringen in Wohnungen und Häuser oft eine regelrechte Observierung voran, das erfolgreiche Einsteigen ist aber immer ein Resultat des gnadenlosen Ausnutzens erkannter Schwachstellen. Diese entdeckt der Einbrecher mit geübtem Auge; den Fachleuten für Sicherheitstechnik sind sie allerdings auch geläufig. Das Fazit lautet: Mieter und Hausbesitzer sollten sich möglichst wirkungsvoll wappnen. Die Technik liefert dazu zahlreiche Möglichkeiten!

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Zunächst gilt es, die unmittelbare Umgebung zu kontrollieren. Bewegungsmelder verhindern ein Betreten des Grundstückes bzw. des Gebäudes, indem sie Lampen oder starke Strahler ansteuern. Ist die Tarnung der Dunkelheit nicht mehr gegeben, lässt die Motivation des Einbrechers rasch nach. Ausreichend ist diese Vorgehensweise jedoch nicht.

Fenster und Türen sind die Hauptangriffspunkte. Werden sie durch mechanische Mittel gesichert, erschwert man auch ein Eindringen. Erreicht wird das durch die Installation von Sicherheitsschlössern an den Griffen. Man bedenke, dass das Überwinden dieser Sicherungen Zeit kostet – für Einbrecher bedeutet das ein höheres Risiko, ertappt zu werden.

Die Hauptsache ist und bleibt, dass der Hausherr sofort gewarnt wird, sobald eine Manipulation am Gebäude bzw. ein Eindringen zu verzeichnen ist. Hier baut man auf zwei Varianten. Zuerst wird ein stiller Alarm ausgelöst, der Wachdienste oder die nächste Polizeiwache informiert. In zweiter Instanz sorgen optische und akustische Signale dafür, dass sich der Täter vom Ort des Geschehens entfernt und keine weitere Gefahr darstellt.

Die Kombination all dieser Schritte ist nach Erkenntnissen der Fachleute die einzig richtige Vorgehensweise.

Alarmanlagen sind eine wichtige Investition

Nun mag man argumentieren, dass die Anschaffung einer Alarmanlage mit unnötigen Kosten verbunden ist. Selbstverständlich hat solch ein System seinen Preis. Zieht man aber die Statistiken zu Rate, wird klar: es lohnt sich in jedem Falle. Die Einbruchszahlen steigen besonders in den Großstädten. Ganze Wohnblocks werden Ziel von Beutezügen. Ist der Einbruch erst einmal erfolgt, nutzt ein nachträgliche Einbau herzlich wenig. Mehrmalige Übergriffe sind selten. Die Diebesbanden verschwinden auf Nimmerwiedersehen und suchen sich neue Reviere.

Natürlich sollte der Überlegung, ob man eine Alarmanlage kaufen sollte, eine gründliche Prüfung des Terrains vorangehen. Sehr aufschlussreich ist eine genaue Analyse des Grundstückes bzw. der Wohnung: ist das Objekt durch üppige Vegetation verdeckt? Gibt es verborgene Winkel, die dem Einbrecher Sichtschutz gewähren? Wie zuverlässig sind meine Nachbarn?

Im Zweifelsfalle sollte man schnell handeln und sich an erfahrene Fachfirmen wenden. Die Profis kennen die Achillesfersen von Häusern und Grundstücken und können angemessen reagieren.

Erprobte Lösungen

Häufig eingesetzt wird eine Alarmanlage mit Funk vom Profi. Diese Konstruktionsweise hat mehrere Vorteile. Die Sensoren können unauffällig verbaut werden, sind autark (da sie den benötigten Strom aus langlebigen Batterien beziehen) und tauschen die Informationen eben per Funk aus. Es gibt weder Kabel noch Drähte, die man einfach durchschneiden kann, um das System zu lähmen.

Wie erwähnt findet eine regelrechte Kommunikation zwischen den Modulen und der Steuereinheit statt. Die Komponenten melden Unregelmäßigkeiten, die zentrale Steuerung legt auf Grund ihrer Programmierung fest, wie darauf reagiert wird.

Der Hausherr wird umgehend über die Aktionen informiert. Das wiederum geschieht per SMS oder Mail. Man ist also permanent an jedem Ort der Welt erreichbar und kann über sein Smartphone auf die Zentrale zugreifen.

Leichter Einbau

Die leidige Frage, ob mit der Installation einer Alarmanlage umfassende bauliche Maßnahmen verbunden sind, kann beantwortet werden: Fachfirmen erledigen den Auftrag binnen kürzester Zeit. Es sei daran erinnert, dass es keine Kabel und Drähte gibt. Die Montage benötigt also keine schweren Geräte, es müssen keine Wände aufgestemmt werden.

Seitens der Gebäudeversicherer werden solche Vorkehrungen begrüßt: man kann damit rechnen, dass die Beiträge entsprechend sinken.